20. Mitteldeutscher Fundraisingtag am 14. März 2023 in Jena

Workshops und Referenten/-innen


Eröffnungsvortrag

  • Eröffnungsvortrag - Keine Scheu vor Großspender*innen – Menschen wie Du und ich!?
    Persönliche Kontakte mit (potenziellen) Großspender*innen sind ein wesentlicher Teil der DNA des Großspenden-Fundraisings. Doch viele Fundraisende haben Berührungsängste, wenn es gilt, sich mit reichen Menschen in Verbindung zu setzen oder gar Gespräche mit diesen führen zu „müssen“. Doch gegen diese Scheu gibt es gutwirkende „Gegenmittel“, darunter gute Vorbereitung, gesundes Selbstbewusstsein und auch der Mut, über den eigenen Schatten zu springen. Dr. Marita Haibach öffnet in ihrem Vortrag die Schatzkiste und lässt Sie an ihren reichhaltigen Erfahrungen teilhaben, die sowohl mit Erfolgen als auch mit Misserfolgen gespickt sind.
    Eröffnungsvortrag
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Workshops am Vormittag

  • WS 01 - Basics - Fundraising für Einsteiger
    Viele Vereine oder Einrichtungen stehen regelmäßig vor der Frage, wie sich die satzungsmäßigen Aufgaben, gute Ideen und Projekte finanzieren lassen. Die öffentliche Unterstützung geht zurück und so rückt die Frage nach der Beschaffung von Drittmitteln – das Fundraising – stärker ins Blickfeld. Fundraising ist aber viel mehr als die reine Mittelbeschaffung. Kommunikation, Vernetzung und Beziehungspflege spielen eine wichtige Rolle. Neben der Frage, was Fundraising ist, beschäftigt sich der Workshop mit dem Verständnis und den Voraussetzungen für den Aufbau eines nachhaltigen Fundraisings in der eigenen Einrichtung. Dabei darf der Blick auf mögliche Stolpersteine nicht fehlen, ebenso wie die Beantwortung der Fragen der Teilnehmenden.
    Workshops am Vormittag
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  • WS 02 - Die klassische Pressearbeit: preiswert, ergiebig und eine gute Grundlage für die crossmediale Kommunikation.
    Pressearbeit ist keine Zauberei, eher Handwerk. Vermittelt wird in dem Workshop, was den Nachrichtenwert ausmacht, der über das Wohl und Wehe von Pressemitteilungen entscheidet. Geübt wird, wie eine Pressemitteilung zu texten ist.
    Workshops am Vormittag
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  • WS 03 - Wozu braucht das Fundraising eigentlich die Datenbank?
    Vorneweg: Spenden sammeln und Mitgliederbeiträge verwalten geht auch ohne Fundraising-Datenbank. Aber irgendwann enden die Möglichkeiten von Excel, Buchhaltungssoftware und Mitglieder-Software, wenn man in strategisches und strukturiertes Fundraising einsteigt und dem Datenschutz genügen möchte. Wir schauen uns an, was eine Fundraising-Datenbank besonders macht, was der Unterschied zu sog. Customer-Relationship-Management-Systemen und zu Mitgliederverwaltung ist. Sie erhalten eine Orientierung, wo ein Fundraising-System Ihre Organisation unterstützen und entlasten würde und was Sie bei einer Entscheidung für ein Fundraising-System an zeitlichen und finanziellen Ressourcen einplanen sollten.
    Workshops am Vormittag
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  • WS 04 - Gut geplant ist schon gewonnen - Fundraising-Planung für kleine und mittlere Organisationen
    So viele Aktionen und so wenig Zeit? Wenn das Ihre Frage ist, sind sie hier richtig. Die Planung des Fundraisings im Jahr hängt von vielen Faktoren ab. Ressourcen wie Zeit, Hauptamt oder Ehrenamt, und Budget spielen dabei eine große Rolle. Aber auch Zielgruppen und Erfolgsaussichten. Außerdem sollte man auch neue Dinge probieren und testen. Kurzum, das Jahr braucht einen Plan und dieser Kurs will Sie dabei unterstützen. Geklärt werden soll, was der richtige Mix an Maßnahmen ist und wie man das erkennen kann. Wir sprechen auch über Strategien, Fehler und realistische Erwartungen.
    Workshops am Vormittag
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  • WS 05 - Großspender*innen finden, gewinnen, binden
    Die Potenziale für mehr und höhere große Spenden sind vorhanden, auch für kleine Organisationen - trotz dieser bewegten Zeiten. Nachhaltige Erfolge im Großspenden-Fundraising erfordern systematisches Vorgehen. Sie erfahren in diesem Workshop, was dies in der Praxis bedeutet: Wie lassen sich Großspender*innen finden? Was läuft eine aktive Beziehungsgestaltung? Wie sehen die Erfolgsfaktoren für Spendenbitten an Großspender*innen, aus? Was ist notwendig, damit diese sich auch langfristig für die Organisation engagieren?
    Workshops am Vormittag
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  • WS 06 - Basics der Fördermittelrecherche
    Wie groß ist der deutsche Fördermittelmarkt schätzungsweise? Welche Typen von Förderern gibt es? Wie können Sie bei der Recherche nach Fördermitteln vorgehen und worauf gilt es zu achten? Über welche Wege können Sie Förderungen für gemeinnützige Projekte und Aktivitäten ausfindig machen? In diesem Einsteiger-Seminar erfahren Sie in kompakter und anschaulicher Form, wie der Fördermittelmarkt in Deutschland aufgebaut ist und wie Sie die passenden Fördermittel - von Förderstiftungen über (Sozial-)Lotterien bis hin zu Zuwendungen der öffentlichen Hand und von privaten Förderfonds - für Ihre gemeinnützigen Projekte finden. Denn auch wenn zahlreiche Stiftungen ihre Förderhöhen in den vergangenen Jahren aufgrund der Niedrigzinsphase reduzieren mussten, stehen nach wie vor ausreichend Fördermöglichkeiten für gemeinnützige Organisationen zur Verfügung, um tausende Projekte und Aktivitäten zu unterstützen.
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  • WS 07 - Grundlagen der digitalen Spenderbindung
    Besonders kleine Organisationen sind darauf angewiesen, Spenderinnen und Spender direkt zu erreichen, um Aufmerksamkeit zu generieren. Im Workshop wird geklärt, was auch ohne große Budgets durch den Einsatz digitaler Strategien und Werkzeuge funktionieren kann. Am Beispiel von digitalen Events für Spenderinnen und Spender wird ein Instrument ausführlicher vorgestellt, das von den Teilnehmenden mit in die eigene Arbeit übernommen werden kann.
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  • WS 08 - Jeder Euro hilft!? - Erfolgreich mit Unternehmen zusammenarbeiten.
    Es besteht immer noch ein Missverständnis zwischen dem Wunsch der gemeinnützigen Organisationen nach "kurzfristigem Geld" und dem Einbringen von spezifischen Kompetenzen und Ressourcen von Unternehmen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme. Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen bedarf einer neuen Ausrichtung. Die Ära des strategischen Unternehmensengagements bietet vielfältige Chancen für beide Seiten. Der Referent stellt Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren für gelingende Partnerschaften dar und gibt Einblick in unterschiedliche Methoden. Die Teilnehmer*innen lernen, was man unter Kooperationen versteht, was für eine gelungene Partnerschaft notwendig ist, was vorher geklärt sein sollte, ob sie für eine Partnerschaft vorbereitet sind und über welche Wege der passende Partner gefunden wird.
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  • WS 09 - Kein Buch mit sieben Siegeln - erfolgreiche Fundraisingkampagnen.
    Für die (Teil)Finanzierung von besonderen Vorhaben wie den Bau einer Kita, die Erweiterung einer Schule oder auch die Gewinnung von Dauerspender*innen sind Fundraisingkampagnen ein wunderbares Instrument. Was eine Kampagne ausmacht, was man als Organisation an Voraussetzungen mitbringen muss, welche Kampagnenkommunikation zieht oder auch nicht, sowie die wichtigsten DOs and DON’Ts werden im Rahmen dieses Workshops anhand ganz praktischer Beispiele aus dem Fundraisingalltag vorgestellt.
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  • WS 10 - Ehrenamtliche gewinnen, Ehrenamtliche halten: Wie Freiwilligenmanagement im Verein gelingen kann.
    Viele Vereine sind auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen. Freiwillige Helferinnen und Helfer für ihr Anliegen zu gewinnen und vor allem, sie anhaltend für ein Engagement zu begeistern, ist für Vereine oft eine große Herausforderung. Nicht zuletzt, weil sie dem Missverständnis erliegen: "Ehrenamtliche Arbeit ist Arbeit, die nicht bezahlt wird." Ehrenamtliche arbeiten zwar unentgeltlich, aber: Freiwilligenmanagement ist mitnichten kostenlos – ohne Ressourcen geht es nicht! Der Workshop gibt einen Überblick über Grundlagen und Werkzeuge, die Vereinen helfen, Ehrenamtliche (zurück) zu gewinnen und eine langfristige, stabile Bindung zu etablieren, die für beide Seiten sinnvoll und erfüllend ist.
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  • WS 11 - Corporate Influencer im Fundraising. Wie die eigenen Ehrenamtlichen Ihr Social-Media-Fundraising unterstützen können.
    Der Fachbegriff "Corporate Influencer" bezeichnet eigentlich Mitarbeiter*innen, die sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren, für ihre Arbeit brennen, gern darüber reden und im besten Fall auf den eigenen Social-Media-Kanälen ihr Wissen teilen und so Zielgruppen erreichen, die eine Unternehmenskommunikation nur schwer erreichen kann. Und zugleich sind sie glaubhafte Quellen, denn schließlich vertrauen Menschen nun mal echten Menschen mehr als Organisationen. Die nur logische Verlängerung dieser Idee ins Fundraising bindet vor allem Ehrenamtliche und weitere Stakeholder ein. Wie können diese Ihr Social-Media-Fundraising konkret unterstützen? Was braucht es dazu? Und wie gewinnt man überhaupt die richtigen Personen? Nach einem fachlichen Input soll es in diesem Workshop an konkrete Beispiele und Fragestellungen gehen.
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  • WS 12 - There is no Planet B. So gelingt Fundraising für Umwelt und Natur.
    Wälder brennen lichterloh, Überschwemmungen vernichten ganze Existenzen, Schüler gehen für ihre Zukunft auf die Straße. Die Themen Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit rückten in den vergangenen Jahren aufgrund ihrer Dringlichkeit in den öffentlichen Fokus. Einerseits übernehmen Wirtschaft und Politik zunehmend Verantwortung. Immer mehr Menschen engagieren sich für den Erhalt unseres Planeten. Andererseits fehlen fundierte und wirksame Anstöße zur Veränderung. Deswegen wird sinnstiftendes und werteorientiertes Engagement immer wichtiger. Im Workshop gehen wir auf diese Veränderungen ein und erkennen die Auswirkungen und Chancen auf das Fundraising. Anhand von verschiedenen Methoden erarbeiten wir Bedürfnisse und Werte von Spender:innen, die sich für einen ökologische Missionen einsetzen. Wir skizzieren neue Kommunikationsansätze und Fundraisingwege mit dem Blick auf die Erfahrungen von kleinen und großen Umweltorganisationen.
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  • WS 13 - Wie ticken Stiftungen?
    Die Software AG Stiftung, die Z Foundation und die Drosos Stiftung/Thüringer Ehrenamtsstiftung stellen sich vor und berichten, was sie fördern, wie sie fördern und was ihnen dabei wichtig ist. Sie geben einen Einblick in ihre Arbeit und zeigen auch auf, wie sie auf gesellschaftliche Herausforderungen reagieren und wie neue Förderprogramme entstehen. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen und Anregungen für die Antragstellung zu erhalten.
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